Der Albtraum

Wie fast jede Nacht in letzter Zeit ging er ängstlich ins Bett. Mit seinen 8 Jahren hatte er schon so manche Nacht nicht geschlafen, denn er hatte furchtbare Albträume, in denen er auf bestialische Art und Weise getötet wurde; gevierteilt, gefressen, gejagt, aufgehängt, zerstückelt. Sowas sollte ein Kind nicht durchmachen müssen;

In der Schule aufgrund seiner Stille gemobbt, nach der Schule verprügelt, zuhause vom Vater nicht verstanden, der Schulpsychologe überfordert. Ein guter Schüler mit besonderen Talenten, die Dinge anders zu sehen, aus anderen Perspektiven. Mit anderen Augen. Versetzung durch sein „merkwürdiges“ Verhalten laut Zeugnissen auf eine höhere Schule gefährdet, Abitur gemacht mit 1,4. Noch immer geplagt von Albträumen und Depressionen, unverstanden von der Umwelt.

Der Albtraum

Das Geräusch

Eines morgens wachte Alex auf, er wusste, etwas stimmte nicht mit ihm.

Er fühlte sich verändert, komisch, anders als sonst- nicht wie er selbst.

Er ging ins Badezimmer duschen, trocknete sich ab und als er in den Spiegel sah, erschrak er: er erkannte sich kaum wieder- er nahm sich anders wahr. Schnell rief er seine Freundin herbei, die ihm sehr glaubhaft erklärte, alles sei ihn Ordnung, er hätte sich nicht äußerlich verändert, sie war aber verwundert über seine veränderte Wahrnehmung. Sie tat es als Übermüdung ab.

Das Geräusch

Faith in humanity?

Ich komme beruflich viel in Deutschland herum. Man sammelt dadurch vielerlei Erfahrungen, oft natürlich auch schlechte- meistens mit den geschätzten Kollegen. Wenn ich länger als einen Monat (mache ich nicht so gerne) irgendwo eingesetzt bin, weil es auf den ersten Blick ein easy Job ist, dann wird man zwangsläufig (bei genügender Kompetenz und Übersicht) ein Teil des bereits vorhandenen Systems. Soll heissen: man hat von allen Anwesenden am meisten Stunden im Monat, blickt eher durch als das resignierende festangstellte Personal und wundert sich jeden Tag mehr und mehr über die nichtvorhandenen Kompetenzen oder gar chronische Unlust der geschätzten Kollegen/-innen, Verantwortung oder ähnliches in diese Richtung für ihren Dienst zu übernehmen. Das funktioniert nicht in einem sozialen Beruf- den ich sehr gerne mache- der aber auch dafür sorgt, dass ich immer mehr das Vertrauen in die Menschheit verliere- was auch zukünftige Kollegen/-innen „büßen“ müssen. Sie können nichts dafür, aber man ist dann zwangsläufig vorsichtig und wird penibel bei gewissen Dingen. 

Faith in humanity?

Im Wald (Repost von 2015), handschriftlich wiedergefunden

Ich mag Wälder. 

Sie haben etwas unkontrollierbares, undurchdringliches, uneinschätzbares.

Man weiss oft nicht, was einen erwartet. Man kann die Orientierung verlieren, oder findet gar nicht mehr heraus. Wer weiss schon, was passiert? Ich mag den Schutz, dem man sich hingibt, je tiefer man in den Wald geht. Die Ruhe; nur das Rascheln und Knacksen von Ästen, Blättern oder der Nadeln auf dem Boden. Dieser intensive Duft der Tannennadeln oder der Kiefern, weicher und bemooster Boden. Der Wind, der durch die Bäume pfeifend eine Geräuschkulisse zaubert, die Surrealismus erzeugt, die kein Kino mit keiner Anlage erzeugen kann. Man hat das Gefühl, Zeit hätte keine Bedeutung. 

Im Wald (Repost von 2015), handschriftlich wiedergefunden

Wiedersehen

So, nachdem ja nun eine ganze Zeit die Seite nicht mehr korrekt angezeigt wurde, hab ich alles mir mögliche versucht, um die alten Beiträge wiederherzustellen. Das hat nicht geklappt und nun ist alles weg.

Also fange ich von vorne an; Ideen habe ich genug, nur fehlt mir wie immer die Zeit, ich habe auch daran gedacht, das Projekt komplett aufzugeben, weil die Resonanz auch via Facebook eher kaum vorhanden ist. Ich werde mir ein paar Gedanken machen und dann mal schauen- allerdings kann ich noch nicht sagen, wann der nächste Beitrag kommt, da ich beruflich ziemlich eingespannt bin und ich auch wegen privater Dinge den Kopf zu voll habe, um etwas Produktives daraus zu holen.

Wiedersehen